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Leb wohl kleiner Schatz – wir brauchen Hilfe!!!

Dieser kleine Schatz saß vor 3 Tagen am Straßenrand! Seine Augen so verklebt, dass er nichts mehr sehen konnte!
 
Es ging ihm überhaupt nicht gut und es fehlten nur noch wenige Zentimeter und er wäre überfahren worden. Eine besorgte Autofahrerin hielt an und schaute nach ihm. Sie sah, er bedarf dringender Hilfe und rief uns an!
 
Wir baten sie, den Bären erst einmal zu sichern, damit ihm nichts weiter passieren kann! Sie setze ihn weit von der Straße ab in den Wald in Sicherheit. Er lies sich problemlos anfassen. Oft lassen sich Wildtiere, denen es nicht gut geht, von Menschen helfen, weil sie das als letzte Möglichkeit sehen gerettet zu werden.
Sie fuhr schnell nach Hause, holte eine Transportbox, sammelte ihn ein und stellte ihn zur Sicherheit erst einmal in die Garage. (Kein Kontakt zu anderen Haustieren, da man nicht weiß, ob er eine ansteckende Krankheit hat. Hände danach desinfizieren! )

Sie bat uns, sich darum zu kümmern Jemanden zu finden, der ihn zum Tierarzt fährt, da sie selber wegen ihrer Kinder nicht fahren könnte und der Tierarzt vor Ort keine Wildtiere behandeln würde.
Bei einem Anruf einer naheliegenden Wildtierauffangstation  – mit der Bitte um Hilfe – wurde uns mitgeteilt, dass die Aufnahme abgelehnt wird und verwies darauf zum Tierarzt zu gehen, zumal sie auch sowieso grundsätzlich keine Tiere abholen würden. Die Antwort war leider nicht befriedigend, da es ja schließlich darum ging, dass die Finderin gar nicht in der Lage war zu fahren.

42016Alle Versuche, umliegende Helfer zu bewegen zu unterstützen, scheiterten…. es war ja nur ein „adultes“ Tier und schließlich kein süßes Baby!
Nach endlich 3 Stunden gelang es uns Jemanden zu finden, der bereit war ihn aufzunehmen. Die Finderin hatte nun doch plötzlich die Möglichkeit zu fahren und brachte den Kleinen zu Nicole.
Nicole teilte uns mit, dass sie nun sofort zum Tierarzt fahren würde. Wir waren erleichtert, dachten, endlich Hilfe in Sicht! Wie auf Kohlen saßen wir weitere 2 Stunden am Handy und warteten auf Antwort. Dann kam sie……Es ginge ihm soweit gut. Er bekommt Metacam (Schmerzmittel). Dann kam nichts mehr, keine weiteren Fragen wurden mehr beantwortet.

Es stellte sich aber am nächsten Tag heraus, nachdem wir immer wieder nachgehakt hatten, dass der Arzt den Bären nicht gründlich untersuchte, er gab lediglich ein Schmerzmittel und entließ ihn mit den Worten, man solle ihn beobachten. Die Augen wurden nicht behandelt, kein Fieber gemessen, kein Antibiotika gegeben, keine Untersuchung, ob es eventuell eine Kollision mit einem Fahrzeug gab und Knochen gebrochen sind – innere Verletzungen…..nichts…unliebsam und unwürdig entlassen.
Warum das so war, konnte uns Nicole leider nicht beantworten….Sie würde aber noch einmal gegen Abend zu einem anderen Tierarzt fahren. Dem Bären ginge es soweit gut, er fraß und trank. Die Augen hätte sie, soweit es ging, mit Wasser gereinigt.

Am späten Nachmittag kam die traurige Nachricht: Er ist gestorben….
Wir waren alle zutiefst betrübt.

Einen weiteren Tag später traute sich die Finderin uns zu offenbaren, dass sie gar kein Geld gehabt hat, den Tierarzt zu bezahlen und deshalb auch nicht gefahren ist und Nicole, die den Bärchen dann aufnahm, ihr wohl aber auch sagte, dass eine Untersuchung auf Staupe 40€ kosten würde, sie aber auch kein Geld hat.
Da stellte sich uns natürlich die Frage, war auch das Geld für eine intensive Untersuchung nicht da und wurde deshalb nichts gemacht? Wäre er sonst vielleicht noch am Leben? Keiner wird diese Frage je noch beantworten können. Aber vielleicht hätte ihm letztendlich auch die letzte Spritze geholfen um ihn von seinem Leid – welches er dann ja offensichtlich hatte – zu erlösen…aber noch nicht einmal das konnte ihm zuteil werden….

Wir lernen daraus, dass wir immer damit rechnen müssen, das es eben auch Menschen gibt, die helfen wollen, eventuell aber gar kein Geld für die Tierarztkosten hätten.

Man kann helfen, auch wenn man selbst wenig Geld zur Verfügung hat!

Jeder geht doch im Internet Einkaufen, du sicherlich auch, oder? Was würdest du sagen, wenn du zum Beispiel bei Amazon, Zooplus, Shop Apotheke, ebay oder ..oder ..oder… Shoppen gehst, ganz normal wie immer deinen Artikel kaufst und der Shop spendet als Dankeschön an unseren Verein? Ohne natürlich, dass du dafür mehr bezahlen musst? Denn genauso läuft das! Der Shop schenkt uns das Geld für die Bärchen!
Du müsstest nur immer über diesen Link Einkaufen gehen! Wir würden uns sehr freuen, es geht jeder Cent zu den Bärchen! Damit würdest du helfen! Danke ♥

„Dass das Wort Tierschutz einmal erfunden werden musste, ist wohl eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Gesellschaft“
Theodor Heuss, Bundespräsident von 1949-1959

 Natürlich gibt es auch andere Möglichkeiten zu spenden, die findest du hier: Unterstützung

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