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Waschbären töten oder fangen ist verboten!

Die Waschbärsaison hat Ende März begonnen und seitdem hat der Verein Schutz der Waschbären e.V. deutschlandweit über 90 Waschbärwaisen unterbringen müssen! Wir haben aber noch weitere 2,5 Monate vor uns! Unsere Pflegestellen sind überlastet, genauso wie sämtliche Gnadenhöfe, Wildtierauffangstationen usw. Man weiß nicht mehr wohin mit den vor Hunger schreienden Babys!

Viele Waisen hätten keine Waisen werden müssen, wenn der Mensch toleranter und herzlicher mit unserer Tierwelt umgehen würde!
Auf dem Foto ist ist eine Waschbärfähe zu sehen, die in eine Falle geraten ist. Ihre drei Babys waren neben ihr, vor der Falle….und schrien nach Nahrung und Wärme. Bei der Operation erlag die Waschbärmutter an ihren Verletzungen.

  • Eine weitere Fähe wurde versucht mit dem Stock zu erschlagen! Vorderbeine gebrochen! Durch brutale Schläge auf dem Kopf zusätzlich erblindet!
  • 4 Waschbärwaisen am Bach gefunden –  wurden versucht zu ertränken. (Handschuh lag daneben) Mutter nicht auffindbar….
  • 4 Babys in die Kanalisation geworfen, 3 starben, eines kämpft noch ums Überleben!
  • Mutter mit Babys sollte in der Gartenlaube vergast werden, konnte glücklicherweise vorzeitig verhindert werden.
  • Fähe in der Falle gefangen und mit der Falle im Teich ertränkt.

TÄGLICH bekommen wir solche moralisch, äußert verwerfliche Schandtaten rein!
Sehr häufig werden Mütter verjagt, erschlagen oder verbotener Weise mit einer Falle gefangen und getötet!
Nennt man das „zivilisiert“? Gehört uns Menschen die Erde? NEIN! Sie wurde uns geliehen, genauso wie auch den Tieren! Wir haben als Mensch weder mehr Rechte noch irgendwelche Ansprüche zu erheben, die den Tieren oder der Natur schaden!

Nach BJagdG § 20d Allgemeiner Schutz wildlebender Tiere und Pflanzen

(1) Es ist verboten,

1. wildlebende Tiere mutwillig zu beunruhigen oder ohne vernünftigen Grund zu fangen, zu verletzen oder zu töten,
2. ohne vernünftigen Grund wildlebende Pflanzen von ihrem Standort zu entnehmen oder zu nutzen oder ihre Bestände niederzuschlagen oder auf sonstige Weise zu verwüsten,
3. ohne vernünftigen Grund Lebensstätten wildlebender Tier- und Pflanzenarten zu beeinträchtigen oder zu zerstören.

Nach dem Tierschutzgesetz:

§ 1 : Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland Art. 20a 

„Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung.“

Die Schonzeit der Tiere gilt bis zum 31.07.! In dieser Zeit dürfen auch Waschbären weder geschossen, noch in Fallen gefangen werden! Auch Privatpersonen dürfen KEINE Lebendfallen aufstellen, wenn sie keine Berechtigung haben! Das unberechtigte Aufstellen von Lebendfallen kann hohe Strafen nach sich ziehen: Geldbußen von bis zu 50.000 Euro oder Freiheitsstrafen von bis zu fünf Jahren können die Folgen sein.

Wir werden jede Straftat zur Anzeige bringen, wenn wir erfahren, dass einem Waschbären / Wildtier wider der Gesetze Leid zufügt wird!

§ 38 Strafvorschriften BJagdG

(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer

  1. einer vollziehbaren Anordnung nach § 21 Abs. 3 zuwiderhandelt,
  2. entgegen § 22 Abs. 2 Satz 1 Wild nicht mit der Jagd verschont oder
  3. entgegen § 22 Abs. 4 Satz 1 ein Elterntier bejagt.

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14 comments

  1. Waschbären werden, aus ziemlich sicherer Quelle auch in Heidelberg in Privatgärten gafangen, vergiftet,

    kann es sein, dass die Szadt hierzu Sondergenehmigungen erteilt? Odre das darf?

    Ich halte das für bedenklich, da hier Jungtiere und Familienverbände durcheinandergeraten,

    macht keinen Sinn, „detimieren“ lassen sich aschbären soieso nicht, die Reviere regeln sich von selbst!

  2. Jürgen Karmann

    Eine Waschbärfamilie in Berlin braucht Eure Hilfe

    Meine „Pflegeeltern“ findet ihr unter der unten genannten Adresse

  3. Jürgen Karmann

    Eine Waschbärfamilie in Berlin braucht Eure Hilfe

    Meine „Pflegeeltern“ findet ihr unter der unten genannten Adresse

  4. Jürgen Karmann

    Hallo,

    wir wurden heute von 2 dubiosen Waschbärjägern überrascht. Diese brachen Stallungen auf, räumten diese auf der Suche nach einer Waschbärfamilie aus. Wir haben zur Zeit hier eine 7-köpfige Familie zu Gast. Die herbeigerufene Polizei machte dem Treiben erst einmal ein Ende. Auf jeden Fall wurden Giftköder ausgelegt. Über Fänge weis ich eigentlich nichts aber nach Ende der Aktion wurde ein schwerer großer blauer Müllbeuten in einen Kleintransporter verbracht, mit Essener Kennzeichen und das in Berlin!!?? Die beauftragten Herren stiegen letztendlich in ein Fahrzeug mit Regensburger Kennzeichen!!??

    Beauftragt wurden diese von einem mir namentlich bekannten Mitmieter.

    Was meint Ihr dazu?

  5. Welche Verwirrte betreiben diese Seite? Es ist nicht verboten, Waschbären zu erlegen und schon gar nicht treffen die oben genannten Gesetze oder Verordnungen in dieser Form auf den Waschbären zu. Wer lesen kann, ist eindeutig im Vorteil. Auf meinem Grundstück kann ich erlegen, was immer ich will, mit Einschränkungen zur Methode und Zeitraum.

  6. Oh die sind ja sooo süüüß !!
    Wenn ich das höre könnt ich ko…. ! Die Leute welche diese Seite ins Leben gerufen haben sind nicht ganz dicht. Die Waschbären gehören nicht hier her und Teile des Niederwilds und der Singvögel werden vom Waschbär bedroht. Ich habe letztes Jagdjahr 53 Stück in meinem Revier gefangen und bin dieses Jahr bei 43. Und ich werde fröhlich weiter fangen. Die EU hat den Waschbär auch auf die „schwarze Liste“ gesetzt. Nehmt eure schei.. Webseite und verschwindet dorthin wo der Kleinbär her kommt. Dort ist genug Platz für solche Spinner.

  7. Waschbären haben bei uns keine natürlichen Feinde und breiten sich sehr schnell aus. da hilft nur konsequente Bejagung. Ansitz an der Kirrung bzw. Fallenjagd. Das diese Massnahmen nicht Jedem gefallen ist schon klar.
    Bestimmt gibt es auch eine Schutzorganisation die sich der Pflege der Wanderratte widmet….

  8. Ich finde nicht, dass man Leute aus einer kleineren Ortschaft, wo sich alle kennen, auf einer Website anschwärzen sollte. Zunächst ist das nur eine Behauptung, die „Laura“ anscheinend sofort glaubt.

    Die Jagdgesetze sind zu beachten. Wenn Christine Behrend glaubt, ein Verstoß liegt vor, ist die Polizei zuständig.
    Pranger ist in Deutschland verboten, nur für korrupte Potlitiker und andere Schmarotzer würde ich mir die Zulässigkeit wünschen.
    Bei Waschbären – die im Rahmen der Gesetze erheblich stärker bejagt werden sollten – finde ich das reichlich übertrieben.

  9. …dann wäre mir lieb, was man mit diesen Plagegeistern machen soll, wenn sie einem das Dach zerstören und die Tiere im Garten attackieren. Also hilft nur, fangen und töten lassen.

  10. Waschbären haben keinen Existenzgrund und gehören nicht in unsere Natur in Deutschland
    sie sind Parasiten wenn ich einen Waschbären finden oder sehen würde ich hätte kein Mitleid auch wenn er noch so „süß“ schaut

  11. Waschbären sind Ratten nur größer.

  12. Christina Behrend

    Heute haben wir in Petersberg Ot Drobitz bei Familie Meier eine Falle mit einem toten Waschbären gefunden. Herr Meier hat sie aufgestellt. Das finde ich unmöglich. Den Toten hat er daneben gelegt und die falle wieder scharf gemacht. Wir wollten den Bären rauslassen, er war aber innerhalb kurzer Zeit gestorben, ich nehme an vergiftet. Das ist schlimm.

    • Wieso meldest du das nicht?! Gehts noch? Wie kannst du das einfach zulassen melde das der Polizei!!! Sonst bist du genauso herzlos

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