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Lasst den Waschbären doch elendig verrecken….

Liebe Waschbärfreunde!

Was ist los in Deutschland?
Das fanden wir auf der Seite des Umweltministerium in Hessen:

+++ Ebenso wie z.B. bei Mäusen oder Ratten besteht bei wildlebenden gelisteten Tierarten keine Veranlassung, hilflose oder verletzte Tiere aufzunehmen oder zu pflegen. +++

Wenn das in allen Bundesländern so durchgesetzt wird, ist es das aus für die Waschbären und der Menschlichkeit!
Wir können und werden NICHT wegsehen und einfach weiter gehen und ein Tier, das verletzt oder einfach nur hilflos ist, weil seine Mutter vom Menschen getötet wurde und Nahrung braucht!

Welche ein Rückschritt der Menschlichkeit! Man will hier einfach das Tierschutzgesetzt § 1 ignorieren! Einen hilflosen Fuchs oder Hasen darf man pflegen, einen Waschbären oder Grauhörnchen hat man liegen um elendig verenden zu lassen?

Wer entscheidet hier gerade welches Tier ist wertvoll und welches wertlos?

Es herrscht zu viel Beamtenwillkür! Man DARF nicht Tiere oder Menschen in Klassen unterscheiden!
Die eine darf leben und gerettet und durch unsere Gesetze geschützt sein und die andere muss verachtet und getötet werden!

Es ist an der Zeit, mehr Mitgefühl zu zeigen! Waschbären sind nun absolut keine Schädlinge, sondern Lebewesen mit Gefühlen und Bedürfnissen wie wir.

Zumal der Waschbär:

  • trotz wissenschaftlich mangelnder Beweise seiner Invasivität,
  • trotz fehlender Aussichten in Deutschland für die Hinderung seiner Ausbreitung und für dessen Entfernung aus Ökosystemen,
  • trotz Ablehnung der ersten Unionsliste der invasiven Arten durch Deutschland und auch durch das EU-Parlament und
  • trotz zahlreicher Schreiben und Petitionen seitens vieler europäischer Wildtierfreunde

zu UNRECHT auf die invasive Liste der Union gekommen ist!

Quelle: https://umweltministerium.hessen.de/umwelt-natur/naturschutz/arten-biotopschutz/invasive-arten-hessen

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3 comments

  1. Jürgen Schubert

    Hallo zusammen,
    seit gut 30 Jahren bin ich ehrenamtlicher Horstbetreuer in einem Revier des Schreiadlers. Diese Art, ehemals weit verbreitet, ist heute in Deutschland vom Aussterben bedroht. Es gibt in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern noch knapp 100 Brutpaare. Hauptursache für den Rückgang sind natürlich die Veränderungen in den Lebensräumen, aber es gibt auch eine neue Gefahr: Den Waschbären. Im Juli fand ich bei der Kontrolle im Horst nicht den erhofften Jungadler vor, sondern einen Waschbären. Solche Nestplünderungen sind auch von anderen Greifvögeln bekannt. Der Bär steigt auch in die Horste von Weiß- und Schwarzstorch und frisst deren Jungvögel. Entwicklungsgeschichtlich sind unsere heimischen Arten nicht auf einen so großen, baumsteigenden Raubsäuger vorbereitet.
    Der Waschbär ist keine heimische Art und Ihr könnt Euch bei den Aktivitäten des Vereins nicht auf das Tierschutzgesetz berufen und dabei gleichzeitig gegen andere Gesetze verstoßen (z.B. das Jagdgesetz oder das Bundesnaturschutzgesetz). U.a. ist darin sowohl die Entnahme von Wildtieren als auch das Aussetzen nicht heimischer Arten verboten (auch das kleine Rehkitz darf nicht mitgenommen werden).
    Ich hoffe sehr, dass es im Rahmen der Umsetzung der EU-Richtlinie auch in Mecklenburg-Vorpommern zu einer Abschussprämie für invasive Arten kommt. In Euerm Herz-Schmerz-Mitleids-Bullerbü bildet nicht die Wirklichkeit ab.
    Beste Grüße
    Jürgen Schubert

  2. Es ist furchtbar das einerseits Menschen Waschbären aufziehen und aufpäppeln,und auf der anderen Seite gibt es die Abschussprämie für die Waschbären ? Warum wird nicht endlich etwas dagegen getan !!!

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