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Gib den Waschbären Deine Stimme – mach mit!

Es geht um die Managementmaßnahmen nach Artikel 19 der EU-Verordnung Nr. 1143/2014 und der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 2016/1141
Wir haben als Bürger die Möglichkeit unsere Vorschläge zu unterbreiten.

Macht Alle mit auf www.anhoerungsportal.de! Es ist unsere Chance für die Waschbären ein Veto einzulegen!

Gerne könnt Ihr unseren Text als Anregung nehmen oder auch Eure eigene Meinung verfassen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

es war, ist und wird immer so sein, dass es viele Menschen mit Empathie und Mitgefühl gibt, die weiterhin hilflosen Waschbären helfen werden. Diese sind auch nicht bereit sich zum Auftragsmörder zu machen und den Jäger bei gesunden Nottieren zu informieren, damit dieser sie töten kann. Da werden Tierschützer und Tiergegner nie auf einen Nenner kommen. Auch sollte grundsätzlich, was ebenfalls die EU Kommission anmerkte, das Tierschutzgesetz berücksichtigt werden. Denn eins sollte uns Allen bewusst sein, den Waschbär kann man nicht mit einer exzessiven Bejagung ausrotten, ohne dass dieser mit einer höheren Geburtenrate drauf antworten wird. Siehe jahrzehntelange Beispiele Rehe, Füchse oder Wildschweine.

Somit wird es auch in Zukunft ein Problem sein, verwaiste, hilflose Waschbären unterzubringen. Hinzukommt, dass es auch recht viele Waschbärhalter in Deutschland gibt. Schließlich konnte man diese Art ja auch bei Züchtern, im Internet oder bei Zoo Zajac kaufen.

Wenn derzeitige Halter nicht mehr ihre Tiere halten können / wollen, wer nimmt sie auf? Wohin mit ihnen? Wir haben monatlich Anfragen dazu.

Wenn verwaiste Babys gefunden und nicht sinnlos – grundlos getötet werden, wohin mit ihnen, wenn Haltung und Rückführung in die Natur verboten ist? (Obwohl sie von dort stammen…..und nicht ZUSÄTZLICH ausgewildert werden).

Vergessen sollte man auch nicht, dass u.A. Deutschland gegen die Aufnahme des Waschbären auf die Liste der invasiven Arten gestimmt hat. Und der Waschbär, laut unserem Naturschutzgesetz, schon den Status „heimisch“ hatte. Das Gesetz wurde doch auch nicht aus einer Laune heraus beschlossen, oder?
Und der wichtigste Punkt eigentlich ist: es gibt keine wissenschaftlichen Studien über ihre angeblich ausgehende Gefahr für die heimische Fauna in Deutschland! Nur umgekehrt, nämlich, dass sie derzeit als nicht invasiv einzustufen sind.
Leider wurden unsere umfangreichen, wissenschaftlichen Expertisen zur Bewertung, nicht mit einbezogen, obwohl wir das einzige EU Land sind, welches überhaupt den Waschbären in dieser großen Anzahl und über 80 Jahre, als Mitbewohner hat. (siehe www.projekt-waschbaer.de)

Wir schlagen Folgendes vor und sind gerne bereit unsere Unterstützung dort anzubieten, wo sie benötigt wird:

Privathaltung wieder für verwaiste, hilfebedürftige Waschbären zu genehmigen. Jedes von Privatpersonen gehaltene Tier ist der Natur dadurch entzogen. Vorhandene Tiere dürfen  aber nicht in der Lage sein, sich zu vermehren.

Auffangstationen, Tierheimen etc. die Aufnahme grundsätzlich zuzulassen und von staatlicher Seite her zu unterstützen, oder selber genügend Auffangstationen errichten.

Zoos und Wildparks die Aufnahme von Waschbären wieder zu genehmigen. Vorhandene Tiere dürfen aber nicht in der Lage sein, sich zu vermehren.

Zwangsgefangenschaften für sehr verwilderte, nicht zahmen Waschbären vermeiden und erlauben, sie sterilisiert der Natur zurückzuführen. Das Revier wird von einem „gekennzeichnetem“ (um das Abschießen zu verhindern)  sterilisiertem Tier besetzt ohne sich fortpflanzen zu können und die Geburtenrate daher in diesem Revier gemindert. Vorausgesetzt, man bejagt nicht massenhaft die Reviere, so dass diese mit einer höheren Geburtenrate wieder versucht ihren Bestand auszugleichen. Da sollten Jäger und Tierschützer an einem Strang ziehen. Zwangsgefangenschaft führen zu psychischen Störungen und wilde, nicht händelbare Waschbären haben keine Vermittlungschancen.

Sterilisationsprogramme sowie Auswilderungsstationen fördern und finanziell unterstützen. Man verhindert dadurch „heimliche“  Auswilderungen von auch zahmen Waschbären, die dann die Nähe des Menschen suchen und damit für eventuelle Konflikte sorgen.

Schonzeiten für Waschbären anpassen! Die Bären benötigen eine längere Zeit der Führung durch die Mutter. Je früher die Mütter erschossen werden, desto mehr Waisen werden aufgefunden. Es verhindert also nicht nur qualvolles Sterben der verlassenen Babys, sondern auch die Anzahl der hilfesuchenden Tiere. Vorschlag, Verlängerung bis zum 31.08. wäre sinnvoll.

Das Tierschutzgesetz ist grundsätzlich zu berücksichtigen, so wie die ethischen, moralischen Ansichten eines Menschen gegenüber einem Lebewesen – ohne Konsequenzen wie z.B. Bußgelder aufzuerlegen.

Die Welt ist nicht statisch verharrt. Es werden immer Tiere kommen und gehen und wer sagt nicht, dass es gerade jetzt passt, Waschbären bei uns zu haben? Er frisst zum Beispiel gerne Krabben und Krebse, wovon sechs Arten auf der Liste der invasiven Arten stehen….

Mit bärigen Grüßen
Schutz der Waschbären e.V.

 

 

 

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12 comments

  1. Regina Ewald, 15.11.2017

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    vorab eine Frage: wo sollen die armen Tiere hin, wir Menschen nehmen ihnen den Platz.
    Waschbären sind seit über achzig (80) Jahren hier und absolut keine Fremdlinge.
    Mülleimer werden nur dann geplündert, wenn ihnen kein Platz zur Futtersuche gelassen wird.
    Die Tiere sind absolut verträglich mit Katzen und Hunden. Auch mit Füchsen haben sie keine Probleme.
    Die verlogenen Probleme haben Menschen (vorwiegend Jäger).
    Warum fängt man die Kerlchen nicht ein und kastriert sie? Mit wild lebenden Katzen und Hunden wird es ja oftmals auch gemacht.
    Wenn Menschen so einen kleinen Racker großziehen, warum sollen sie die Kleinen dann nicht bei sich leben lassen, oder frei lassen, wenn das Tier kastriert ist.
    Immer schön alles abknallen was keine Milch gibt und keine Eier legt. Das ist es was engstirnige Beamten und schießwütige Jäger am liebsten tun.
    Warum werden keine Wildparks angelegt für verwaiste Bärchen? Warum müssen exotische Tiere wie Dromedare z.B. die Wildparks füllen. Was soll das, es ist idiotisch, Kamele oder Alpackas in Wildparks zu
    stecken. Lustige Waschbären wären für Jung und Alt sicher amüsanter und angebrachter als Kamele.

  2. Sehr geehrte Damen und Herren,

    es war, ist und wird immer so sein, dass es viele Menschen mit Empathie und Mitgefühl gibt, die weiterhin hilflosen Waschbären helfen werden. Diese sind auch nicht bereit sich zum Auftragsmörder zu machen und den Jäger bei gesunden Nottieren zu informieren, damit dieser sie töten kann. Da werden Tierschützer und Tiergegner nie auf einen Nenner kommen. Auch sollte grundsätzlich, was ebenfalls die EU Kommission anmerkte, das Tierschutzgesetz berücksichtigt werden. Denn eins sollte uns Allen bewusst sein, den Waschbär kann man nicht mit einer exzessiven Bejagung ausrotten, ohne dass dieser mit einer höheren Geburtenrate drauf antworten wird. Siehe jahrzehntelange Beispiele Rehe, Füchse oder Wildschweine.

    Somit wird es auch in Zukunft ein Problem sein, verwaiste, hilflose Waschbären unterzubringen. Hinzukommt, dass es auch recht viele Waschbärhalter in Deutschland gibt. Schließlich konnte man diese Art ja auch bei Züchtern, im Internet oder bei Zoo Zajac kaufen.

    Wenn derzeitige Halter nicht mehr ihre Tiere halten können / wollen, wer nimmt sie auf? Wohin mit ihnen? Wir haben monatlich Anfragen dazu.

    Wenn verwaiste Babys gefunden und nicht sinnlos – grundlos getötet werden, wohin mit ihnen, wenn Haltung und Rückführung in die Natur verboten ist? (Obwohl sie von dort stammen…..und nicht ZUSÄTZLICH ausgewildert werden).

    Vergessen sollte man auch nicht, dass u.A. Deutschland gegen die Aufnahme des Waschbären auf die Liste der invasiven Arten gestimmt hat. Und der Waschbär, laut unserem Naturschutzgesetz, schon den Status „heimisch“ hatte. Das Gesetz wurde doch auch nicht aus einer Laune heraus beschlossen, oder?
    Und der wichtigste Punkt eigentlich ist: es gibt keine wissenschaftlichen Studien über ihre angeblich ausgehende Gefahr für die heimische Fauna in Deutschland! Nur umgekehrt, nämlich, dass sie derzeit als nicht invasiv einzustufen sind.
    Leider wurden unsere umfangreichen, wissenschaftlichen Expertisen zur Bewertung, nicht mit einbezogen, obwohl wir das einzige EU Land sind, welches überhaupt den Waschbären in dieser großen Anzahl und über 80 Jahre, als Mitbewohner hat. (siehe http://www.projekt-waschbaer.de)

  3. Tino Glugsberger

    Jedes Tier hat ein Recht auf Leben!

    • Nicole Danneberg

      Sehr geehrter Damen und Herren,

      es war, ist und wird immer so sein, dass es viele Menschen mit Empathie und Mitgefühl gibt, die weiterhin hilflosen Waschbären helfen werden. Diese sind auch nicht bereit sich zum Auftragsmörder zu machen und den Jäger bei gesunden Nottieren zu informieren, damit dieser sie töten kann. Da werden Tierschützer und Tiergegner nie auf einen Nenner kommen. Auch sollte grundsätzlich, was ebenfalls die EU Kommission anmerkte, das Tierschutzgesetz berücksichtigt werden. Denn eins sollte uns Allen bewusst sein, den Waschbär kann man nicht mit einer exzessiven Bejagung ausrotten, ohne dass dieser mit einer höheren Geburtenrate drauf antworten wird. Siehe jahrzehntelange Beispiele Rehe, Füchse oder Wildschweine.

      Somit wird es auch in Zukunft ein Problem sein, verwaiste, hilflose Waschbären unterzubringen. Hinzukommt, dass es auch recht viele Waschbärhalter in Deutschland gibt. Schließlich konnte man diese Art ja auch bei Züchtern, im Internet oder bei Zoo Zajac kaufen.

      Wenn derzeitige Halter mal nicht mehr ihre Tiere halten können / wollen, wer nimmt sie auf? Wohin mit ihnen? Wir haben monatlich Anfragen dazu.

      Wenn verwaiste Babys gefunden und nicht sinnlos – grundlos getötet werden, wohin mit ihnen, wenn Haltung und Rückführung in die Natur verboten ist? (Obwohl sie von dort stammen…..und nicht ZUSÄTZLICH ausgewildert werden).

  4. Hallo Ihr Lieben,
    ich würde an das Anhörungsportal gern eigene Erfahrungen mit Waschbären meinen Vorschlägen zufügen, damit klarer wird, dass wir hier nicht von Ratten oder dergleichen reden. Ich weiß aber nicht, ob ich damit eine Anzeige wegen Fütterung riskieren könnte. Könnt Ihr mir dazu etwas sagen? Ich setze meinen Text mal hier rein:

    „Waschbären sind ganz liebenswerte, dem Menschen sogar als Wildtiere zugewandte (sie fassen schnell Vertrauen und werden handzahm), überaus intelligente Geschöpfe. Sie haben richtige Hände, die sie auch als solche benutzen, wussten Sie das? Wenn sie Vertrauen gefasst haben, schauen sie einem tief in die Augen, während sie fressen, das tut nicht einmal meine eigene Katze. Ich spreche noch immer von Wildtieren! Für mich rangieren sie auf der Liste intelligenter Tiere gleich nach den Menschenaffen. Warum, glauben Sie, sind Waschbären so beliebt, Videos mit echten Waschbären, z.B. auf YouTube, aber auch Zeichentrick- und Animationsfilme mit Waschbären?
    Aus vielfacher eigener Erfahrung mit diversen Waschbären, die immer mal wieder vorbei kamen, um ein Mahl zu ergattern (ich lebe am Waldrand), kann ich Ihnen versichern, dass diese Tiere zehnmal lieber Nüsse (Walnüsse liegen auf Platz eins, gefolgt von Haselnüssen, Erdnüsse stehen an letzter Stelle, hier wiederum rangieren geröstete vor rohen) und Sonnenblumenkerne sowie süßes frisches und getrocknetes Obst fressen als Fleisch, rohen Fisch und rohe Eier. Ein Ei musste erst gekocht und halbiert werden, bevor es angenommen wurde, und auch dann wurde nur das Eigelb vorsichtig herausgepult. Die verpönten rohen Fischstücke musste ich braten, aber erst mit Butter drauf, leicht gesalzen, schmeckten sie dem Waschbär. Mit rohem Fleisch habe ich es dann gar nicht erst probiert, nur mit Hundetrockenfutter, das aber als dritte Wahl galt, wenn Nüsse und Obst alle waren und die Bärchen noch hungrig… Manche rümpften nur die Nase und nahmen lieber trockenes Vollkorntoast. Butterkekse sind auch sehr beliebt.
    Waschbären sind geradezu kulinarische Genießer und sehr wählerisch – während einer Weintrauben und Melone liebte, konnte ich den anderen nur mit Rosinen und Datteln begeistern. Sie ähneln also in ihren Essvorlieben weit mehr dem Menschen als jedem Tier, egal ob Wildtier oder Hund und Katze. Wenn sie sich Vogeleier holen, dann sicherlich nur aus der Not heraus, weil sie hungern. Mir ist aber nicht bekannt, dass hier Gefahr droht für die Bestände.“

    Danach wollte ich Eure Forderungen/Vorschläge aufgreifen.

    Bitte gebt mir Bescheid, ob ich das gefahrlos machen kann oder lieber lassen sollte.

    Liebe Grüße
    Lilly

  5. Grüning, Norman

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    es war, ist und wird immer so sein, dass es viele Menschen mit Empathie und Mitgefühl gibt, die weiterhin hilflosen Waschbären helfen werden. Diese sind auch nicht bereit sich zum Auftragsmörder zu machen und den Jäger bei gesunden Nottieren zu informieren, damit dieser sie töten kann. Da werden Tierschützer und Tiergegner nie auf einen Nenner kommen. Auch sollte grundsätzlich, was ebenfalls die EU Kommission anmerkte, das Tierschutzgesetz berücksichtigt werden. Denn eins sollte uns Allen bewusst sein, den Waschbär kann man nicht mit einer exzessiven Bejagung ausrotten, ohne dass dieser mit einer höheren Geburtenrate drauf antworten wird. Siehe jahrzehntelange Beispiele Rehe, Füchse oder Wildschweine.

    Somit wird es auch in Zukunft ein Problem sein, verwaiste, hilflose Waschbären unterzubringen. Hinzukommt, dass es auch recht viele Waschbärhalter in Deutschland gibt. Schließlich konnte man diese Art ja auch bei Züchtern, im Internet oder bei Zoo Zajac kaufen.

    Wenn derzeitige Halter mal nicht mehr ihre Tiere halten können / wollen, wer nimmt sie auf? Wohin mit ihnen? Wir haben monatlich Anfragen dazu.

    Wenn verwaiste Babys gefunden und nicht sinnlos – grundlos getötet werden, wohin mit ihnen, wenn Haltung und Rückführung in die Natur verboten ist? (Obwohl sie von dort stammen…..und nicht ZUSÄTZLICH ausgewildert werden).

    Vergessen sollte man auch nicht, dass u.A. Deutschland gegen die Aufnahme des Waschbären auf die Liste der invasiven Arten gestimmt hat. Und, der Waschbär, laut unserem Naturschutzgesetz, schon den Status „heimisch“ hatte. Das Gesetz wurde doch auch nicht aus einer Laune heraus beschlossen, oder?
    Und der wichtigste Punkt eigentlich ist: es gibt keine wissenschaftlichen Studien über ihre angeblich ausgehende Gefahr für die heimische Fauna in Deutschland! Nur umgekehrt, nämlich, dass sie derzeit als nicht invasiv einzustufen sind.
    Leider wurden unsere umfangreichen, wissenschaftlichen Expertisen zur Bewertung, nicht mit einbezogen, obwohl wir das einzige EU Land sind, welches überhaupt den Waschbären in dieser großen Anzahl und über 80 Jahre, als Mitbewohner hat

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