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Die Eckdaten eines Waschbären

Die Eckdaten eines Waschbären

Ordnung Raubtiere:   (Carnivora)
Familie Kleinbären:  (Procyonidae)
Gattung Waschbären:  (Procyon)
Art Waschbär:  (Procyon lotor)

Die Familie der Kleinbären zählt nur 19 Arten in 7 Gattungen und ist bis auf eine Ausnahme (Kleiner Panda) ausschließlich in der Neuen Welt beheimatet. Zu den nächsten Verwandten des Waschbären gehören Nasenbär, Makibär, Wickelbär und das Katzenfrett. Der etwa katzengroße Waschbär ist jedoch der einzige Vertreter der Familie, der aufgrund seiner Möglichkeit ein Fettpolster aufzubauen, auch in winterkalten Gebieten vorkommt.
Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet des Waschbären erstreckt sich von Panama über Mexiko und fast die gesamte USA bis zum Süden Kanadas. Hiervon ausgenommen sind nur Wüstengebiete und das Hochgebirge der Rocky Mountains.

Körperlänge:  50 -70 cm
Schwanzlänge:  25 – 35 cm
Geschlechtsunterschied:  Männchen in der Regel 20 bis 30 % größer als Weibchen
Ein Jahreswurf aber 2 Empfängnisperioden pro Jahr möglich
Tragzeit: 63-65 Tage (54-70) Hauptgeburtszeit: April
Aufgrund von Zweitzyklen Spätgeburten bis August möglich
Gewicht:  5 – 10 kg (in Gefangenschaft bis 15 kg)
Höchstalter:  10 – 15 Jahre (in Gefangenschaft über 20 Jahre)
Paarungszeit:  Januar/Februar (Zweitranz im Mai/Juni möglich)
Tragzeit: 63-65 Tage Hauptgeburtszeit: April
Anzahl:  Würfe pro Jahr 1 (bei Verlust der Jungtiere 2. Wurf möglich)

Anzahl Junge:  2 – 4 (max. 7)
Säugezeit:  3 – 4 Monate, Aufzucht nur durch das Weibchen
Geschlechtsreife:  Weibchen mit 10 – 12 Monaten, Männchen mit 15 – 18 Monaten

Streifgebiete Weibchen 100 – 700 ha (Wald), 25 – 50 ha (Stadt) / Männchen 300 – 5000 ha (Wald), 40 – 500 ha (Stadt)
Populationsdichte: 2 – 8 Waschbären pro 100 ha (Wald) / 30 – 100 Waschbären pro 100 ha (Stadt)

Sozialsystem:
Sehr komplexes und variables Sozialsystem, mehrere (nicht verwandte) Männchen können ein Gruppenterritorium besetzen, das mehrere Streifgebiete verwandter Fähen umschließt.
Nahrung: Allesfresser, schlechter Jäger, aber ausgiebiger Sammler: Fische, Krebse, Regenwürmer, Schnecken, Insekten, Amphibien, Eier, Früchte, Beeren, Getreide…
Lebensraum: Gewässerreiche Mischwälder und strukturreiche Auen mit höhlenreichem Altholzanteil, Siedlungsraum

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